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Die Mongolei und der Tourismus

Die Mongolei lebt vor allem von ihren reichhaltigen Bodenschätzen. Durch die rückläufigen Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt hat sich die starke wirtschaftliche Expansion der vorherigen Jahre aber deutlich verlangsamt, der Staat ist hoch verschuldet. Die Regierung in Ulan Bator möchte daher neue Geldquellen erschließen – durch den Tourismus.

Der nimmt im Hovsgol Nuur Nationalpark im Norden des Landes gerade an Fahrt auf, seit eine Teerstraße von der Hauptstadt dorthin führt. Die Besucher bringen zwar Geld in die Region. Doch der Tourismus verändert auch das Leben der Nomaden – und überfordert bisweilen die Behörden.